Jahrelange Qualität

Firmenchronik Waffelfabrik Findeisen

1930: Firmengründung

Hier gründete der 23 Jahre junge Kurt Findeisen in Radebeul bei Dresden die Firma Waffelfabrik Findeisen, die heute eine der modernsten Waffelfabriken ist. Damals verlief die Produktion von Eiswaffeln weitaus mühsamer. Mit Handeisen und in reiner Handarbeit wurden die Eishörnchen gebacken, um dann mit dem Handleiterwagen zu Fuß ausgeliefert zu werden.

1960: Flucht in den Westen

Aufgrund der immer schwieriger werdenden politischen Situation flüchtete die Familie Findeisen über Berlin in den Westen Deutschlands. Dort angekommen siedelte sich die Familie in Bremen an. In der Stader Landstraße, in Bremen-Nord, fand man schnell eine neue Bleibe und konnte auch sodann die Produktion von Eiswaffeln wieder aufnehmen.

1961: Ansiedelung in Bremen

Im Frühjahr dieses Jahres konnten die ersten vollautomatischen Waffelbackautomaten, Maschinen des Typs MZA und RDA in Betrieb genommen werden. Die Waffelfabrik Findeisen wurde als reines Familienunternehmen in Bremen-Nord weitergeführt. 

1969: 2. Generation

Nach dem der Firmengründer Kurt Findeisen verstarb, wurde die Waffelfabrik von seinen Kindern Maria, Rolf und Reiner Findeisen erfolgreich weitergeführt.

Bis 1971: Standortwechsel Uthlede

In den Jahren wuchs das Unternehmen derart an, dass der Platz in Bremen-Nord nicht mehr ausreichte und die Familie musste über einen Standortwechsel nachdenken. Nach intensiver Suche wurde man in Uthlede fündig.  Dort stand die Alte Molkerei zum Verkauf. Nach erfolgreicher Renovierung zog die Waffelfabrik Findeisen 1972 komplett nach Uthlede um.

1972: Produktion in Uthlede

Ab 1972 wurde in Uthlede mit wachsendem Maschinenpark erfolgreich produziert.

1980: 50jähriges Firmenjubiläum

In diesem Jahr wurde das 50-jährige Jubiläum der Waffelfabrik Findeisen gefeiert. 

1987: Bau einer Produktionshalle

Durch akuten Platzmangel und einer immer größer werdenden Kundschaft wurden größere Produktionsräume benötigt. Der Bau einer neuen, hellen 1000 qm großen Halle wurde im Jahr 1987 in Auftrag gegeben. Diese wurde dann 1988 fertiggestellt. 

1999: Bau der Lagerhalle

Im Jahre 1999 wurde eine große Lagerhalle an die Produktionshalle angebaut. In dem modernen Hochregallager finden 2000 Paletten Eiswaffeln Platz. Durch das moderne Lagersystem konnte eine effektive und effiziente Lagerführung praktiziert werden. 

2000: 3. Generation

Übergabe der Geschäftsführung an die dritte Generation. Mit Oliver Findeisen und Michael Häsler in der Geschäftsführung übernimmt nun die dritte Generation das Familienunternehmen, um die Waffelfabrik erfolgreich weiter zu führen. 

2009 BIO-Zertifizierung

Im April 2009 wird die BIO-Zertifizierung unter strengen Auflagen bis heute umgesetzt.

2012: Austritt M. Häsler

Im September scheidet Michael Häsler als Geschäftsführer der Waffelfabrik Findeisen aus. Ab sofort führt Oliver Findeisen als alleiniger Vertreter die Geschäfte der Waffelfabrik Findeisen.

2013: Alleinige Firmenführung durch Oliver Findeisen

Mit Oliver Findeisen an der Spitze hat das Unternehmen gezielt europäische Märkte erschlossen. Heute werden in der Saison ca. 50 Mitarbeiter beschäftigt, die die Produktion an den modernsten Waffelbackmaschinen gewährleisten. 

2016 IFS-Food-Zertifizierung

Im Dezember 2016 wird die IFS-FOOD-Zertifizierung unter strengen Auflagen umgesetzt.

2017: Fertigstellung der neuen Lagerhalle

Im Sommer 2017 wurde unsere 2000 qm große Lagerhalle fertiggestellt. Diese bietet Platz für 3500 Europaletten. Diese Investition wurde kofinanziert durch die Europäische Union aus dem Strukturfond EFRE „Europäischer Fond für regionale Entwicklung".